Der Rote Baron Teil 1

Der Rote Baron Teil 1

Ein kriegerisches Thema einem zivilen Zweck zu führen. Wenn das keine Herausforderung darstellt. Wir haben uns dennoch nicht mit der Rüstungsindustrie angelegt. Hätten wir mal tun sollen. Insofern, um einen sozialverträglichen Zweck zu erfüllen, führte der Pfad stattdessen ins friedliche Frankenland. Mittel-, Ober oder Unterfranken – vollkommen egal. Es gibt nur ein Franken. Dort gebar der Erdboden eingermanischen Fliegerasses schlechthin. Blaues Blut, wohlständig ernährt, dem kreativen Spleen der Eingebung folgend, schwingt sich ihre Eminenz nicht wie einst hinauf in die Luft. Das Gasförmige Element wird komprimiert, in zylindrisch geformten Gummibehältern, damit beim Reisen jeder asphaltierte Untergrund zum schwebenden Vergnügen wird. Das Bodenpersonal hatte ordentlich zu tun. Final die gewählte Hautfarbe des Vehikels gab dem gesamten Projekt den kernigen Namen „Der Rote Baron“. Eine kriegerische Stimmung wollte nicht aufkeimen. Stattdessen gab es Unterricht in Lackierkunst, ferner: Maskieren für den ABC-Schutz, Gießen, Mischen sowie Posen an einem weißen Krokodil, großflächig Ein- und Auspacken, Trocken plus Fönen.