
Essen schaut und scheint
Die erste Dezemberwoche war Generalprobe eines neuen Stückes benzinhaltiger Straßensportgeschichte. Hauptdarsteller war der neue Scirocco – Hoffnungsträger eines ganzen Branchenzweiges. 23 Mal lächelte er einen bissig beim Messe-Rundgang an. Vorzugsweise erstrahlten die Flachmänner wie Kochwäsche in blütenreinem Weiß auf den Präsentationsflächen. Drei blaue und eine braune Adrenalinspritze erweiterten mutig das bescheidene Farbspektrum. Gechipt, runter geholt, neu maskiert mit dicken Latschen beschuht – nahezu jede erdenkenswerte Option erhält Raum. Der Mythos Sciro beschwingt die Gemüter. Regelrecht spannend wurde der DMax-Schnellbaukontest beäugt: zwei Teams, das gleiche Auto, alle haben 10 Tage Zeit und auf der Motorshow entschied am Ende das Publikum durch direkte Stimmabgabe über Sieg oder Niederlage zwischen je zwei Beelte, zwei Golf 5 und, genau, zwei Scirocco. Im TV können ab etwa Mitte Januar die einzelnen Entstehungsgeschichten verfolgt werden. Spaßig wird´s dann, wenn etwa Strunz, Berti und Chris von der "Edition Eight" am zum reinrassigen Babie-Beetle mit Miami-Flair basteln. "Täglich bis fünf Uhr morgens oder länger" können die Erzgebirgler für diesen kurzen Lebensabschnitt in ihre Tagebücher eintragen. An monumentalem Tatendrang fehlt es auch den Machern des neuen Unterhaltungszentrums am Nürburgring nicht. Anfang Juni steht die "Grüne Hölle" sowie ein Event- und Erlebnisparadies samt Spielcasino am legendären Eifelkurs.
Wie die Motorshow war? Im Kultlokal "Schmidtz" waren sich alle einig: Stars waren die anderen.






