JULES VERNE

JULES VERNE

Ich brauche ihn. Er fehlt mir so sehr. Ach, wie könnte er uns jetzt in schwerster Not beistehen. Manche seiner visionären Blicke in die Zukunft sind wirklich geworden. Ihm wären sicher ein paar Lösungen eingefallen. Denn uns geht der Treibstoff aus, sagen sie. Die Spritpreise explodieren. Wir bekommen das alle an der Zapfsäule schmerzhaft zu spüren. Dabei lieben wir doch den Geruch von frischem Superbenzin, wenn wir unsere Autos füttern. Und erst die Energie die ich mit dem Tritt aufs Gaspedal entfache – einfach großartig. Ein kleiner Stoß für den Menschen mit einer großen Wirkung für die Libido. Das wusste schon James Dean zu schätzen, der mit Jules Verne Geburtstag feiert. Technik hat sie beide begeistert. Den Amerikaner bis zum 24. Lebensjahr – helle Lichter brennen eben kurz. Den Franzosen bis ins hohe Alter. Hundert Jahre später gestorben, und sein neuester Abenteuerroman hätte den Individualverkehr neu geregelt: „In 80 Tagen um die Welt mit Biothermik – die umweltfreundliche Kraft der Atmosphäre“ oder „20000 Meilen unter dem Meer auf Wasserdrucktechnik ohne Energieverlust – absolut Rückstandsfrei“. Er würde mit seinen Jugendromanen die Entwickler unserer Zukunft beflügeln. Sie müssten allerdings Jules Vernes Lebensmeditation unbedingt beherzigen: obwohl man Talente geschenkt bekommt, muss man sie doch erst entwickeln.